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Das stark(e) gefährdete Geschlecht

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Männer und Frauen sind verschieden – längst wird dies im Gender Mainstreaming beachtet. Im sogenannten Gender Mainstreaming werden die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt, um so eine Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. Weltfrauenkonferenz diskutiert. Dabei werden Vorurteile wie, “Frauen: das schwache Geschlecht mit klar definierten Aufgaben, wie Haushalt und Familie”, und “Männer: das starke Geschlecht, also der Ernährer der Familie, der keine Schwäche zeigt”, immer weiter abgebaut.

Schaut man sich diese Entwicklung im Gesundheitswesen an, merkt man, dass hier die Männer stark vernachlässigt sind. Erst 2013 erschien der erste Männergesundheitsbericht in Deutschland, der sich dieses Themas annimmt und zeigt, dass Männergesundheit weit über die Urologie hinausgeht.

Vergleicht man nun einige Zahlen wird dies noch deutlicher:
So liegt das Einstiegsalter der Vorsorgeuntersuchung bei Frauen bei 20 Jahren, bei Männern erst bei 45!
Der Anteil der Männer, die vor dem 65. Lebensjahr versterben, liegt immer noch deutlich über dem der Frauen und bei den Krebserkrankungen gab es von 1980 – 2010 bei den Männern eine Zunahme von 23 % gegenüber bei den Frauen von 15 %.

In einer Erhebung aus dem Jahre 2004 fanden sich folgende Erkrankungen in der „Männersprechstunde“ besonders häufig:

  • Herz – Kreislauf – Erkrankungen (ca. 40 %)
  • „Late oneset Hypogonadismus“, das Absinken des Testosteronspiegels ab dem 40. Lebensjahr (ca. 20 %)
  • erektile Dysfunktion und Potenzstörungen (17 %)
  • Urologische Beschwerden, wie Harnwegsinfekte und erschwertes Wasserlassen (ca. 16%)
  • PSA Erhöhung und Probleme der Prostata (ca. 7 %)

Männerkrankheiten, vor allen Dingen, wenn es zu verminderter Präsenz und Abnahme der Leistungsfähigkeit kommt, sind immer noch tabuisiert und auch die deutsche Gesundheitspolitik verweigert die Anerkennung eines besonderen Gesundheitsbedarfs bei Männern.
Tatsächlich ist hier die E – Mann – zipaton an den Männern vorbeigegangen.
Denn Männer unterliegen heute oftmals mehr noch als die Frauen, einem rudimentären Rollenbild. Zum einen als Haupternährer der Familie, mit einer ausgeprägten einseitigen beruflichen Belastung, zum anderen der starke „Indianer, der keine Schmerzen kennt“.

Aus diesem Grunde ist es so wichtig, hier den Männern Gleichberechtigung zuteil werden zu lassen und auch ihre gesundheitlichen Bedürfnisse anzuerkennen.
Denn Männer sind keine „Gesundheitsidioten“, die sich gesünder verhalten sollen und ihr ungesundes Verhalten einfach mal lassen sollten.

In meiner Praxis biete ich Ihnen eine individuelle Analyse und Untersuchung ihrer Risikofaktoren unter Einbeziehung ihres bisherigen Lebensstils und biete frühzeitig präventive Therapiekonzepte, damit man(n) sich in jedem Lebensalter gesund und wohl fühlt.

 

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