Phở – meine Wundersuppe!

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Phở – meine Wundersuppe!

Ich liebe die vietnamesische Phở Suppe – warm, würzig und genau das Richtig, wenn der Winter wieder einmal viel zu lange dauert.

Original wird die Suppe mit Reisbandnudeln gemacht, was schon einmal eine tolle glutenfreie Alternative ist!
Aber es geht noch besser: ich verwende dafür gerne die Shirataki – Nudeln, die aus der Konjakwurzel hergestellt werden und Glucomannan enthalten. Glucomannan ist ein Ballaststoff, der stark sättigt und von unserem Körper so gut wie nicht verwendet werden kann – dafür aber von unseren Darmbakterien. Glucomannan ist eine der Lieblingsspeisen unserer guten Darmbakterien, die daraus kurzkettige Fettsäuren bilden, die wiederum ein Top – Energielieferant für unsere Darmzellen sind.

Als Grundlage für die Brühe habe ich Rinderknochenbrühe von einem unseren lokalen Demeter – Bauernhöfe verwendet. Auf dem Wiesbadener Markt, wo der Hof mittwochs und samstags mit einem Stand vertreten ist, habe ich mich mit der Bäuerin unterhalten – ihre Brühe kocht für ganze 3 Tage – wenn das mal nicht „power“ gibt!!!

Schon unsere Großmütter kannten die Wirkung von Knochenbrühe, nicht ohne Grund heißt sie deshalb auch „Kraftbrühe“. Doch was macht diese Brühe so kraftvoll? Durch die lange Zubereitungszeit lösen sich aus den Knochen Stoffe, wie Gelatine, Kollagen und Glucosamin – die Stoffe benötigt unser Körper zum Aufbau/ Erneuerung von Knochen, Gelenken und Bindegeweben. Nicht nur deine Haut wird es dir danken!

Die Brühe ist eine wunderbare Mineralstoffquelle, so empfiehlt z. B. Dr. Klinghardt die Knochenbrühe auch als bestes Mittel für organisch gebundene Mineralien.

Als Aminosäuren enthält die Brühe vor allem:
Glycin – ist wichtiger Bestandteil des Proteins Glutathion, das im Körper als Radikalfänger arbeitet und reaktive Stoffe unschädlich machen kann. Glycin ist die am häufigsten vertretene Aminosäure des Kollagens. Dieses Strukturprotein des Bindegewebes ist wichtiger Bestandteil von Knochen, Zähnen, Haut und Sehnen.
Lysin – ist ebenfalls wichtiger Baustein des Kollagens und für starke Arterienwände wichtig, genauso wie auch
Prolin.
Das Immunsystem profitiert ebenfalls von den Inhaltsstoffen, was wohl auch ein Grund ist, warum man früher oft bei Erkältungen “Kraftbrühe” bekommen hat.

Wer nun noch nicht durch die fantastischen Inhaltstoffe der Suppe überzeugt ist, dem möchte ich das letzte Argument an Herz legen: der Geschmack – daher hier nun endlich das Rezept:

Zutaten
Für die Brühe:
1,5 kg Knochen und Suppenfleisch zum Kochen der Brühe (z. B. Beinscheibe mit Knochen und -mark) – ich verwende gerne noch „fertige“ Kraftbrühe, die ich in unserer Gegend hier beziehe: Hofgut Zorn oder Domäne Mechthildshausen
2 – 3 Sternanis
1 – 2 Zimtstangen
1 große Zwiebel
1 – 2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer
Shirataki – „Glasnudeln“
300g Rinderfilet, wenn möglich Weidefleisch (alternativ Rinderhüfte oder Rumpsteak)

Zum Garnieren:
1 kleine Chilischote
1 – 2 Limetten (bio, unbehandelt)
1 Bund Frühlingszwiebeln
je ca. 4 – 5 Stängel Thai-Basilikum, Minze und Koriander
Mung-Sprossen
1-6 EL Fischsoße (nach Geschmack)
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Für die Brühe die gewaschenen Knochen bzw. das gewaschene Suppenfleisch in einem großen Topf (ca. 3 – 4 l) mit Wasser/ Kraftbrühe zum Kochen bringen. Das Ganze lasse ich bei niedriger Hitze ca. 2 – 3 Stunden köcheln.
In einer Pfanne Zwiebelwürfel, kleingeschnittenen Ingwer und den Knoblauch scharf anrösten und zur Suppe geben. Sternanis und Zimtstange ebenfalls in die Suppe geben und für weitere 1 – 2 Stunden auf niedriger Flame weiter köcheln lassen.

Dann Fleisch, Knochen und Gemüse herausnehmen. Das Suppenfleisch löse ich vom Knochen und stelle es zur Seite.Die Brühe nun abschmecken und ggf. noch mal mit Salz, Pfeffer und einigen Teelöffeln Fischsauce würzen. Als nächstes das Rinderfilet mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und zur Seite stellen.

Die Shirataki – Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

Nun die Minze, Koriander und Thai-Basilikum waschen, abzupfen und klein hacken. Die Frühlingszwiebel und die Chilischote in kleine Ringe schneiden. Die Limette heiß abwaschen und achteln. Die Sprossen ebenfalls heiß abwaschen.

Nun kommt der letzte Teil – das Anrichten!

Dafür nehme ich eine große Schüssel und gebe die Shirataki – Nudeln, das gekochte Suppenfleisch und die Sprossen hinein. Darauf verteile ich die Kräuter, die Frühlingszwiebeln und die Chilischoten. Nun kommen die Scheiben des dünnen rohen Rindfleisch darauf und alles wird mit der richtig heißen Brühe übergossen, so dass das Fleisch nun in der Brühe garen kann. Zum Schluss nach Belieben mit Limetten und Chilischoten garnieren.

Guten Appetit!

 

Februar 4th, 2017|

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